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Neues vom Westwallbunker

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vom Cavalier I

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Neues vom Cavalier 1

Es tut sich endlich was!!

Es geht voran am Cavalier I
Rastatter Festungswerk erhält neuen Glanz
Fortgang der Arbeiten momentan ungewiss
Inzwischen kann es sich wirklich sehen lassen, was das Ergebnis von neun Wochen harter Arbeit am Festungswerk Cavalier I (Militärstraße) betrifft. Im Auftrag der Firma Weisenburger haben zwei Mitarbeiter der Spezialisten von Hans-Jürgen Hüner aus dem pfälzischen Freisbach sich dem vormalig maroden Bauwerk angenommen. „Wir sind mit über 70 Prozent im geleisteten Soll“, äußert Projektleiter Sönke Jessen.
Er bringt momentan mit 1,5 bis 2,8 bar Spritzmörtel auf die freigelegten und gesicherten Teile des Mauerwerks auf. Zuvor waren auf den fast 200 qm des Festungswerks unerwartete Schwierigkeiten aufgetaucht. „Wir mussten das Cavalier erst einmal urbar machen“, merkt Jessen an. Beispielsweise bis zu einem Tag dauerte die Entfernung einer Baumwurzel, die sich in das Mauerwerk „gefressen“ hatte. Da half zum Wecken aus dem Jahrzehnte langen Dornröschenschlaf nur ein Minibagger, um die teilweise zusammengewachsenen Wurzeln zu beseitigen. Eine nicht einkalkulierte Verzögerung der Sanierungsarbeiten war die Folge.
Trotzdem bemerkt Sönke Jessen: „Mir ist diese Baustelle ans Herz gewachsen.“ Nach drei Wochen Spritzmörtel-Einsatz, mit Unterbrechungen, warten Restarbeiten beim Ausmauern des Sichtmauerwerks am Eingang in den Poternengang, der schrägen Ebene, die in das Innere des Festungswerks führt. Die Steinköpfe aus Buntsandstein wurden für Besucher sichtbar erhalten. Nachdem für den Fortgang der Arbeiten die Oberfläche des Cavalier I, wie Hans-Jürgen Hühner sagt, gerodet werden musste, kommt die wichtige Anmerkung. Man solle die Chance nutzen, den von Bewuchs gerodeten vorderen Teil zu pflegen, damit sich nicht wieder ein „Urwald“ an der Oberfläche bilden kann.
Dieses ist auch der Wunsch vom Vorsitzenden des Historischen Vereins Rastatt, Dieter Wolf, der auch darauf hinweist, dass eine dauerhafte äußere Sanierung des erhaltenswerten Festungswerks nur durch Beseitigung 2 Cavalier I Spritzmörtel _webdes Oberflächenbewuchs garantiert ist. Sind bis jetzt nur 25 Meter mit enormem Aufwand saniert worden, man kann schon jetzt an morgen denken. Dann würde das Cavalier I zu einem weiteren touristischen Anziehungspunkt der Stadt an der Murg werden. Die Contre-Escarpe mit den Minengängen am Panoramaweg lockt, jährlich hunderte von Besuchern an. Jetzt ist nicht nur der Historische Verein in Erwartung, dass der nächste Bauabschnitt am Cavalier I bald nach einer weiteren Ausschreibung angegangen wird.
Bild: Sönke Jessen hat sich in den letzten Wochen um die Sanierung des Cavalier I gekümmert. Hier bringt er Spritzmörtel zur Oberflächenerhaltung auf.

Text u.Foto: Wollenschneider
14.09.2017

Wird fortgesetzt


Die Rodungsarbeiten haben begonnen

Siehe hierzu auch den Artikel aus den BNN

BNN Bericht_web
Aussenmauer_wird stbilisiert
Sandsteine-katalogisiert

Fotos R.Schulz

Die Restaurierungsarbeiten schreiten voran

Sandsteine sind katalogisiert sodaß sie, nachdem das Mauerwerk
stabilisiert ist, wieder an gleicher Stelle eingesetzt werden können.

Siehe hierzu auch den Artikel aus den BNN

Cavalier 1 BNN

Siehe hierzu auch

1Monumente_web

Jetzt fließt das Geld.
Artikel aus den BNN vom 24.2.2017

Nur genutzte Denkmale haben Überlebenschance"
Sicherungsarbeiten am „Cavalier I" beginnen im Mai
Von unserem Redaktionsmitglied Heike Schaub
 Rastatt. Pünktlich zur offiziellen Übergabe des Fördervertrags für die Rastatter Bundesfestung herrschten gestern Vormittag frühlingshafte Temperaturen. Spätestens ab Mai sollen deshalb die Sicherungsarbeiten in den Bereichen der linken Flanke, des Poternenzugangs sowie der Stützmauer an der Leopoldsfeste „Cavalier I" erfolgen, wie Architekt Thomas Halder vom Karlsruher Büro für Baukonstruktion
im BNN-Gespräch erklärte. „Nach der Rodung ist das Mauerwerk jetzt erst richtig zu sehen und wir müssen noch einmal unsere bisherige Planung hinterfragen", so Halder. Bis Oktober sollen die Sicherungsarbeiten mit Spritzmörtel entlang der Militärstraße und des Panoramawegs aber fertig sein. Was danach kommt, ist jetzt noch offen.
 4 Cavalier Fördergeld Totale 2_webWie bereits berichtet, fördert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz aus Mitteln der Rentenlotterie Glücksspirale die Bauarbeiten mit 65 000 Euro.
 60 000 Euro kommen
 über das Landesdenkmalamt und weitere 60 000 bis
 70 000 Euro schießt die Wohnpark Weisenburger GmbH zu, die gegenwärtig noch Eigentümerin der Leopoldsfeste ist. Sven Müller, Geschäftsführer bei Weisenbur-ger, erinnerte bei der Übergabe des Fördervertrags an den Kauf des 50 000 Quadratmeter großen Geländes in den 90er Jahren, auf dem mittlerweile über 200 Häuser entstanden sind. „Die Flanken-schutzbatterie und der Cavalier I waren dabei immer unsere Sorgenkinder", verwies er auf frühere Sicherungsarbeiten. „Die Leopoldsfeste ist die am besten erhaltende Bastion der ehemaligen Bundesfestung und der etwa 1849 errichtete Cavalier I ist das letzte Bauwerk dieser Art", hob Gisela Lasartzyk, Leiterin Ortskuratorium Stuttgart bei der Stiftung, die Bedeutung der Leopoldsfeste als „Kulturdenkmal von überregionaler Bedeutung" hervor. Voraussetzung für eine Förderung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz sei, dass die Projekte auch nach der Fertigstellung der Öffentlichkeit zugänglich sind: „Nur genutzte Denkmale haben auf Dauer eine echte Überlebenschance." Wie bereits berichtet, übernimmt die Stadt die Festung nach der Sicherung für einen symbolischen Kaufpreis. Der Historische Verein möchte Führungen in den noch gut erhaltenen Gewölbekellern anbieten.
Fotos R.Wollenschneider
6 Cavalier I Innen Totale _web

Cavalier 1   im Inneren

Cavalier 1 es tut sich was_web

Es geht jetzt los

Cavalier 1 Total_web
Cavalier 1 Rückseite_web

Der Bewuchs ist jetzt entfernt

Die Rückseite

Cavalier 1 Poterne Eingag mit Teilen Der Hohltraverse_web

Der Eingang zur Poterne.
Oben sind noch Teile der Hohltraverse zu sehen

Im Cavalier 1 wurde 1849 Revolutionsgeschichte geschrieben
700 gefangene Freiheitskämpfer waren hier im Cavalier 1 im Juli 1849 unter unwürdigen Bedingungen eingesperrt. 

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Ausschnitt aus: “Rastatter Casematten-Erzählungen” eines Freigewordenen.
 November 1849

Siehe auch unsere Seite: “Bundesfestung Rastatt”

BULLET5
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So hat es vorher ausgesehen

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Fotos K. Schweizer

Wird fortgesetzt


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