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Neues vom Westwallbunker

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Kinderführungen

Am 20. Oktober bildete die Bastion XXVII wieder einmal die Kulisse für ein besonderes Ereignis. Der 9-jährige Nicholas feierte seinen Geburtstag nach und hatte dazu seine Freunde in die unterirdische Geschützkasematte der früheren Ludwigsfeste eingeladen. Die Kasematten am Südring kennt er schon gut, denn in der Gegend bei der Leopoldsfeste wohnt seine Familie und die meisten seiner Freunde. Hier lernten die Jungen die Funktion einer Stauschleusenbrücke kennen,  prägten sich das Bundeswappen und die Namen der fünf Festungstore gut ein und besichtigten die Räume der Bastion, die der Historische Verein für Besucher hergerichtet hat. Lebhaftes Interesse zeigten die Kinder vor allem an der Stabbrandbombe aus dem 2. Weltkrieg, als die Bastion als Luftschutzkeller diente. Nach der Führung durfte jeder seine Eindrücke zu Papier bringen (hier ein paar Beispiele). Herzlichen Glückwunsch, Nicholas!

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Irmgard Stamm 21.2013


Irgendetwas bleibt immer hängen
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selbst wenn Kinder die unterirdischen Festungsreste besuchen.
So war es auch in der letzten Woche der Sommerferien, als eine Gruppe von 6-12 – jährigen Teilnehmern am Ferienprogramm des Landratsamtes die Bastion XXVII besuchten. Zunächst wurde das Karlsruher Tor betrachtet und festgestellt, daß das Wappen einen doppelköpfigen Adler zeigt – das Hoheitszeichen des Deutschen Bundes. Dann konnten sich die Kinder davon überzeugen, daß in den Pfeilern der Franzbrücke Rillen sind, in denen man hölzerne Barrieren zum Stauen der Murg anbringen konnte. Beeindruckt waren die jungen Gäste dann von dem Abstieg in die Tiefe der Bastion; dort ist es feucht und kalt war und man muß so recht Mitgefühl mit den armen Revolutionären haben, die vor 160 Jahren hier eingesperrt waren. "Wie schwer ist wohl diese Kanonenkugel?" lautete eine Frage. Da gingen die Schätzungen von 100 bis 5 Pfund, bis die richtige Antwort kam; auch Erwachsene können die Zwölfpfünderkugel nicht besser einschätzen! Woher die Steine kamen, warum die Geschütze angekettet werden mußten, was überhaupt der Zweck einer Festung war – diese und andere Fragen kamen im Verlauf der Führung zur Sprache. Schließlich durfte das, was am meisten beeindruckt hatte, auf´s Papier gebracht werden. Da kamen interessanten Motive zum Vorschein, Brücken, Tore, Kanonen ... oder einfach eine Kanonenkugel.  Luisa, Schülerin der Carl-Schurz-Schule, malte den prominenten Namensgeber und lieferte gleich seine Vita mit. So hatten nicht nur die Ferienkinder, sondern auch ihre Betreuer ihren Spaß und manches Neue erfahren. Aus vollen Kinderkehlen erklang denn auch zum Abschluß das Badnerlied,  vor allem die Zeile: "In Rastatt ist die Festung und das ist Badens Glück." 

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Text u. Fotos:    Irmgard Stamm
Bilder:  von den kleinen Besuchern  gemalt

 15. September 2012

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"                       Kindergeburtstag in der Bastion XXVII

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Der kleine Till Benkler aus Ottersdorf feierte seinen 8. Geburtstag und hatte seinen Gästen etwas Ungewöhnliches zu bieten: eine Führung in der unterirdischen Geschützkasematte der Bastion XXVII. Dort erhielten die kleinen und großen Gäste allerlei Informationen aus der Vergangenheit von Rastatt, als mächtige Werke der Bundesfestung die Stadt umschlossen. Sichtlich beeindruckt waren die Besucher von der Geschichte der badischen Revolution und davon, daß die besiegten Freiheitskämpfer in den feuchten, kalten Kasematten eingesperrt wurden. Vor dem Verlassen der Bastion sangen alle das Badnerlied und aus vollen Kehlen ein Geburtstagslied. Herzlichen Glückwunsch, Till!"
I.Stamm, 10.11.2012

Von Irmgard Stamm


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