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Aktuelles aus dem Verein

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Jahreshauptversammlung des Historischen Vereins am 22. Februar 2018

 Bei der Eröffnung der Jahreshauptversammlung des Historischen Vereins vor vollem Haus konnte der Vorsitzende Dieter Wolf positive Fakten nennen: Das Festungswerk Cavalier I soll bald zugänglich sein, die Mitgliederentwicklung war positiv und der Publikumszuspruch bei Führungen hat nochmals zugenommen.
1 Dieter Wolf Kasematte_webWas das Festungswerk Cavalier I am Ende der Militärstraße betrifft, so habe schließlich das „pausenlose Bohren“ von Dieter Wolf und Vorstandsmitglied Irmgard Stamm bei der Firma Weisenburger und der Stadt Rastatt Erfolg gezeigt. Die angelaufenen Arbeiten einer Spezialfirma am Festungswerk seien zwar nicht ganz im Sinne des Vereins durchgeführt worden, aber es hat sich Entscheidendes bewegt. Jetzt wartet der Historische Verein auf die Umsetzung des Gemeinderatsbeschlusses vom 21. November 2016, dass die Stadt das Cavalier I  nach Durchführung der Sicherungsmaßnahmen von der Firma Weisenburger übernimmt. Man stehe schon in den Startlöchern und warte auf grünes Licht von der Stadt, was die Vorbereitung des Innern für Führungen betrifft. Erste Säuberungsarbeiten seien nach Dieter Wolf unter der Leitung von Karl Schweizer schon erfolgt, Glasvitrinen für zukünftige Präsentationen im Innern platziert.
Bei den angebotenen Führungen in der Contre-Escarpe, der Bastion 27 und dem Westwallbunker stellte Wolf „eine steigende Tendenz“ fest. Die Führungen hätten die Führer stark belastet, aber eine erfreuliche Tendenz ist zu beobachten: Ein Generationswechsel zeichnet sich nicht nur bei den Führern ab, sondern es sind zunehmend Jugendliche, die sich für Rastatts Vergangenheit interessieren. Auch das SWR-Fernsehen habe wieder in den Kasematten gedreht und nach Wolf seien das Festungsfest und der Tag des offenen Denkmals „toll über die Bühne gegangen“.
„Es war ein gutes Jahr mit erfreulichem finanziellem Zuwachs“, stellte Schatzmeister Klaus Zimmermann fest. Der Verein habe nun 162 Mitglieder und die Spendenbereitschaft sei gestiegen, so dass sich das Vereinsvermögen positiv entwickelt habe.
Nach einstimmigen Entlastungen der bisherigen Vorstandsmitglieder kam es zu Neuwahlen. Dieter Wolf und Vertreter Karl Schweizer wurden wie Klaus Zimmermann (Schatzmeister)und Christine Umhey (Schriftführerin) bestätigt. Als Beisitzer wurden gewählt Irmgard Stamm, Günter Kemmlein, Manfred Möhrmann, Oliver Fieg und Jens Langguth. Peter Hauns wurde nach 14 Jahren im Vorstand offiziell verabschiedet.
Vorsitzender Dieter Wolf nannte dann die zahlreich geplanten Aktivitäten für 2018 wobei man sich die von Oliver Fieg geleitete Exkursion nach Mülheim/Baden vormerken sollte.


Text u.Archivbild: Wollenschneider

3. Fackelführung des Historischen Vereins am 5. November 2017

Gut besucht war auch die diesjährige Lichterführung mit Fackeln, die der Historische Verein Rastatt am Südring veranstaltete. Zunächst zog die Gruppe, darunter viele Familien mit Kindern, vom Kavalier 1 in der Militärstraße zu den  unterirdischen Kasematten. Dort erzählte Dieter Wolf  die Geschichte der ehemaligen Bundesfestung Rastatt, die zwar als Bollwerk gegen Frankreich gebaut war, doch nur in der Revolution von 1849 eine Rolle gespielt hat. Nach Besichtigung der Contreescarpegalerie – so die offizielle Bezeichnung – und Minengänge wurden die Besucher mit Fackeln ausgestattet und zogen durch den aufgefüllten Festungsgraben zu den Resten der Flankenbatterie. An dieser Stelle wurden im Herbst 1849 die letzten Hinrichtungen der standrechtlich verurteilten Revolutionäre vollzogen. Man hatte die Exekutionen vom Hasenwäldchen (an der Stelle des Konvikts) dorthin verlegt, um Schaulustige fernzuhalten In der 2_Flankenbatterie_web1Flankenbatterie, die damals Bermengebäude hieß, verbrachten die Verurteilten ihre letzte Nacht, schrieben Abschiedsbriefe und durften mit einem Pfarrer sprechen. Die letzten Erschießungen fanden am 20. Oktober 1849 statt, die Opfer waren Jean Jansen aus Köln, August Bernigau aus Mühlhausen in Thüringen (ihnen waren die vorangegangenen Fackelführungen gewidmet) und Friedrich Wilhelm Schrader aus Mansfeld (der Heimat Martin Luthers). Schrader war aus der preußischen Armee desertiert und hatte sich der revolutionären Pfälzer Volkswehr angeschlossen. Weil von ihm kein Abschiedsbrief überliefert ist, las Vereinsmitglied Maximilian Wafzinek den Brief von Konrad Lenzinger vor, der im benachbarten Kavalier 1 eingesperrt war. Der erst 24-jährige Lenzinger mußte für den Beschuß der Niederbühler Kirche mit dem Leben bezahlen, obwohl er  gar nicht kommandiert hatte – ein Fall von Justizmord, da keine Zeugen oder Fürsprecher gehört wurden.
Der Historische Verein will mit Führungen zu diesen Originalschauplätzen der Revolution an die Menschen erinnern, die für ihre Ideale eingetreten sind. Statt sich als Gespenster und Geister zu verkleiden und amerikanische Sitten zu kopieren, könne man sich hier vor Ort an den Geist der damaligen Bewegung erinnern; was dann in Rastatt passierte, war gruselig genug, meinte Vorstandsmitglied Irmgard Stamm. Man habe damals für die Grund- und Menschenrechte gekämpft, in Baden fanden im Sommer 1849 die ersten allgemeinen Wahlen statt. Roland Walter stimmte das Badische Wiegenlied an und brachte anschließend das Bürgerlied zu Gehör, dessen Inhalt noch heute aktuell ist. Dass auch Frauen damals politisch aktiv waren, setzte Petra Tremmel im Biedermeierkleid ins Bild.

7.11.2017
I.Stamm

Abschiedsbrief von Konrad Lenzinger

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Das Festungsfest 2017 bei den Kasematten am Südring war wieder ein toller Erfolg

wir haben uns riesig gefreut über die vielen interessierten Besucher. Der Einsatz
der Münchfeldsiedler mit ihren Angebot an Speise und Trank trug zum Gelingen des Festes wesentlich bei. Ihnen sei hiermit ausdrücklich gedankt. Das Wetter spielte mit, die Gäste waren gut drauf was will das Herz mehr??

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Exkursion des Historischen Vereins nach Verdun 2016

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26.06.2016

 

 

 

 

 

 

 

 

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