HISTORISCHES WANDGEMÄLDE BISHER NICHT BEKANNT Ein muffiger Geruch schlägt dem Besucher entgegen, der aber schnell bei einem „Aha-Erlebnis“ vergessen ist. Das ehemalige französische Offizierskasino, am Rand des Schlossparks und gegenüber dem Kaufhaus Schneider, wird zur Fundgrube und gibt bisher der Öffentlichkeit Verborgenes frei.Bevor in diesem Jahr die Umbauarbeiten des im Jahre 1939 für Offiziere der Rastatter Garnison errichteten Gebäudes beginnen, gewährte der verantwortliche Architekt, Horst Thom, einen nicht alltäglichen Einblick. Dieter Wolf von der Vorstandsspitze des Historischen Vereins hätte nicht vermutet, was sich hinter den Mauern des Gebäudes verbirgt. Der „Knüller“ i Momentan untersucht ein Statiker das ehemalige Kasinogebäude, mit dem Schwerpunkt bei Decken und Böden. Leider wird das prächtig vorhandene Parkett aus Brandschutzgründen wohl verschwinden müssen. Durch momentan noch vorhandene üppige Fenstervorhänge und Lampen an den 50er- und 60er-Jahren strahlt das Offizierskasino einen besonderen nostalgischen Touch aus. Dieser wird bald moderner Bautechnik in einer historischer Hülle weichen müssen. Text und Fotos: Wollenschneider
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Herz-Jesu-Kirche, ein Schmuckstück im Abseits |
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Franziskanern zum 75 - Jährigen 2005 die Dörflerkiche mehr aufwerten. |
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Mittwochs, freitags und sonntags wird momentan ein Gottesdienst in "Herz-Jesu" abgehalten. Dabei sind sonntags ab 10.00 Uhr kroatische Gläubige inzwischen Stammgäste. Während Pater Anton von durchschnittlich 100 Besuchern bei den Gottesdiensten berichten kann, "erblühte" im Sommer 2003 die Dörflerkirche mit bis zu 160 Gläubigen bei den Gottesdiensten. |
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Was die Ausstattung betrifft, ist die Herz-Jesu-Kirche mit der Weihe von Pfingsten 1930 ein Schmuckstück. |
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Zunächst sind es die beiden Seitenaltäre im Barockstil. Sie entstammen dem Fundus der Klosterkirche Schwarzach, worauf die bekrönenden Medaillons mit den entsprechenden Insignien hinweisen. "Während ich den Josef und den Johannes, den Täufer, ausmachen kann, sind für mich die weitern drei Heiligen an den Seitenaltären ein Rätsel", merkt Pater Anton an. Dagegen ist die Entstehung des Hochaltars von Herz-Jesu eindeutig. |
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Zum Rahmen der barocken "Ummantelung" aus der Klosterkirche Schwarzach hatte der Dörfler Holzschnitzer Robert Matthäi ein Kreuz mit zwei flanierenden Figuren geschaffen. Die helle Farbe der Kreuzigungsgruppe wirkt zwar etwas seltsam, hatte aber von jeher einen besonderen Reiz. Nicht geklärt ist zudem, wer die Heiligenfiguren am Rand des Kirchenraums geschaffen hat. Es sind der Judas Thaddäus, der Pförtnerbruder Konrad und die Figur mit dem Herzen Jesu. |
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Hier hat sich auch Josef Wagenbrenner, mit einem symbolischen Wagenrad in der Hand verewigt. Schließlich zeigt das dritte Deckengemälde den Tod des seligen Markgrafen Bernhards von Baden, das in seiner perspektivischen Art einmalig ist. |
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Nach den Abbrucharbeiten auf dem Gelände der Firma Holz Hertel wurde eine historische Flankenbatterie wieder sichtbar, deren zukünftige Nutzung noch offen ist. |
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AUSFALLTOR ÜBERDAUERTE 150 JAHRE |
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„Freiheit oder Tod“ steht auf der schwarz-gold-roten Fahne, die in einer Mauernische hängt, die Mitte ziert ein Totenschädel. Das Szenario wirkt echt, denn in einer Originalkasematte der Bundesfestung, der Bastion XXVII, fand am Dienstag die Projektprüfung zum Thema „Badische Revolution 1848/49“ statt. Fünf Schülerinnen der 9. Klasse der Karlschule hatten sich für die Projektwoche einiges einfallen lassen: da waren Stelltafeln mit Informationen und Skizzen zu sehen, Fotos von Denkmälern, Abdrücke von Steingravuren, die die Kasemattenhäftlinge im denkwürdigen Jahr 1849 hinterlassen haben; sogar die Fahne war von den Schülerinnen selbst genäht! |
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Immer galant im barocken Gewand |
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Galant im barocken Gewand präsentierten sich am Gründonnerstag im Braustüb´l drei „fürstliche“ Gäste: Als Graf und Gräfin Voss, begleitet von der achtjährigen Prinzessin Rebecca, verliehen die „Kostümierten“ Sascha G |
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„ Unsere “ResidenzStatt“ im Stadtmuseum BEISPIELSHAFTE ZUSAMMENSCHAU ZUR STADTGESCHICHTE Umfangreiches Rahmenprogramm im Angebot Der Besucher des Rastatter Stadtmuseums wird verblüfft sein, welche Zusammenschau ihm zur Zeit von 1705 bis 1771 geboten wird. „Unsere ResidenzStatt“ ist die ausgezeichnet aufbereitete Ausstellung überschrieben, welche von Iris Baumgärtner, Wolfgang Reiß, Markus Zepf und Peter Hank vorbereitet wurde. Sehr viel für das Auge bietet bis zum Oktober die Ausstellung im Stadtmuseum „Die ResidenzStatt“, die bis Oktober freitags bis sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr betrachtet werden kann.
Text und Fotos: R.Wollenschneider 3. 7. 2005 |
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Kuriosit Bei der Einweihung des Pfeifferbrunnens am vergangenen Wochenende, da staunte das Publikum nicht schlecht, als OB Walker das „Wasser Marsch!“ mit einer Fernbedienung betätigte. Hintergrund ist, dass zukünftig der Wirt mit dem Personal der Fruchthallen-Gastronomie den Wasserfluss des Pfeifferbrunnens regulieren kann. Sollten ungünstige Windverhältnisse herrschen, können die Wasserspiele heruntergefahren werden, um Belästigungen der Gäste zu vermeiden.
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Der Rastatter Brunnen wird mit einem gebührenden Fest wieder einmal belebt Es ist aktuell ein besonderer Glücksfall, dass über ein Münchner Auktionshaus, ein besonderer Beleg zum Pfeifferbrunnen vor der Fruchthalle nach Rastatt zurück fand. Am Samstag wird festlich der Rastatter Brunnen mit einem gebührenden Fest wieder einmal belebt. Der Geschäftsmann Guido Pfeiffer in Mannheim hätte bei seiner Basisarbeit im März 1901 seine Freude gehabt, wie seine Stiftung reifte und welches Schmuckstück dabei kreiert wurde. Postkarte: Archiv R.Wollenschneider Text R.Wollenschneider |
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Rastatter erinnern sich an das Kriegsende! |
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Weltweites Gedenken an das Kriegsende 1945 hat den Historischen Verein Rastatt veranlasst, diese tiefgreifende Zäsur in einer kleinen Ausstellung zu präsentieren. Politische Plakate des Bundesarchivs ergänzen die Ausstellung. Sie spiegelt die bewährte jahrelange Zusammenarbeit des Historischen Vereins mit der Erinnerungsstätte wieder. |
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Ausstellung des Historischen Vereins Rastatt RASTATTER BÜRGER ERINNERN SICH „Gemessen an den Problemen der Rastatter Bevölkerung 1945 und danach sind unsere jetzigen ‚Peanuts’“, schloss Dieter Wolf seine Rede zur Ausstellung: „8. Mai 1945. Rastatter Bürger erinnern sich“. In Zusammenarbeit mit der Außenstelle des Bundesarchivs im Schloss Rastatt hat der Historische Verein fünf Vitrinen zu dem Thema bestückt. Ungenannte Rastatter Bürger steuerten dazu meist schon Jahrzehnte nicht mehr gesehene Exponate bei. Bilder und Text:R. Wollenschneider
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ALS KENNER DES TÜRKENLOUIS stellte sich Uli Pfitzenmeier in Rastatt vor. der Vorsitzende des Historischen Vereins Rastatt, Karl-Josef Fritz (rechts), dankte dem Profunden Kenner. |
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Fotos R.Schulz |
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| Mittwoch, 12. Oktober 2011
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Mittwoch, 12. Oktober 2011. |
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