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Feierliche Übergabe „Naherholungsgebiet am Südring Kooperation zwischen Stadt, Weisenburger und Leider trübten Regenschauer etwas die Feierstimmung, als es zur feierlichen Übergabe des Naherholungsgebiets „Grünzug am Südring“ durch die Firma Weisenburger an die Stadt Rastatt kam. Jung und Alt waren zum Gelände am Panoramaweg gekommen, um sich davon zu überzeugen, was noch bis vor kurzem Unglaubliches geleistet worden war. Aus einem „wu In seiner Ansprache blickte Rainer Weisenburger von der „Firma Weisenburger Bau“ noch einmal zurück, wie es zu dem attraktiven Gelände kam. Seit dem April 2000 entwickelte sich der „Wohnpark Leopoldfeste“. Aus einer Industriebrache wurde ein Wohngebiet, gerade für junge Familien. Bis 2006 werden über 200 Häuser errichtet sein. Weisenburger wünschte sich einen Stadtbahnanschluss, was eine enorme Erleichterung für die Bewohner darstellen würde. Sehr gut besucht waren dann die ersten Führungen auf der neuen Festungsroute durch Mitglieder des Historischen Vereins. Erschienen ist zum neuen Gelände eine umfangreiche Schrift zu Vergangenheit und Gegenwart des „Grünzugs am Südring.“ Die Schrift ist kostenlos erhältlich bei Roswitha Schmiedel, Tel. 07222/ 959255. |
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ERDE GIBT NEUES GEHEIMNIS PREIS |
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SELTENES RELIKT VOR ZERSTÖRUNG GERETTET |
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Projekt „Ausfalltor“ geht in das Finale |
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Stilvoller Schlusspunkt der ersten Rastatter Kulturnacht unter Mitwirkung des “Historischen Vereins” |
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Stilvoller Schlusspunkt der ersten Rastatter Kulturnacht nach Mitternacht in der „Erinnerungsstätte“, dem „Freiheitsmuseum“, im Schloss. Hier wurde im Innenhof mit Fackelträgern des „Historischen Vereins“, Stadtrat Roland Walter an der Gitarre und einer Rede von Peter Hank zu der Revolutionsikone Robert Blum |
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Der Vorstand des Historischen Vereins besucht den “Goldenen Mann” auf dem Rastatter Schloss |
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Seltsame Neujahrsgrüße 1926/27 |
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SCHLOSSERBAUER HATTE WENIG VON SEINER RESIDENZ |
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Berlin hat eine „Kuppenheimer Straße“ |
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Erinnerung an Demokratiebewegung in Baden |
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Ukrainische Spuren in Rastatt erhalten |
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Festakt des „Dörflervereins“ am 23. März |
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An kaum einer anderen Stelle wird der Wandel im Dörfel, dessen Bürgerverein am 23. März sein 110- Jähriges begeht, mehr deutlich, als am Ende der Josefstraße. Das Bild zeigt den Abriss der Bastion 30, wo sich später die französische Kaserne Joffre fand. |
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Schon 1927 zum 30-Jährigen des „Bürgervereins Ludwigvorstadt“, hier Kinder vor „Katzenberger’s Adler“, wussten die Dörfel zu feiern. |
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Lange war die Ludwigvorstadt, dessen Bürgerverein am 23. März das 100-Jährige feiert, vom Militär geprägt. Eine sehr seltene Postkarte zeigt das Nebeneinander von Bürgern und Militär in der „Kriegstraße“ vor dem Ersten Weltkrieg. |
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Ein Beispiel für die Rettung von historischer Bausubstanz im Dörfel ist das Körnermagazin, wo in den letzten Jahren Lofts eingerichtet wurden. Auch ein Grund für den Bürgerverein Ludwigstadt am 23. März sein 110_Jähriges zu begehen. |
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Text, Repros, Bilder: R.Wollenschneider 9. April 2007 |
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Vorschulkinder machen Schatzsuche in den unterirdischen Kasematten in Rastatt! |
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Aus der Presse |
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Blick in die Rastatter Schlosskirche |
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Leider wird es noch eine Weile dauern, bis das Juwel aus den Jahren 1719 bis 1733, die barocke Rastatter Schlosskirche, wieder zugänglich sein wird. Zum 275. Todestag der Markgräfin Sibylla Augusta im kommenden Jahr keimt allerdings die Hoffnung von Chefkonservatorin Ulrike Grimm, dass Kleingruppen die ehemalige Hofkirche in Augenschein nehmen dürfen. |
Rastatt (rjk). Lokalgeschichte in vielfältiger Weise erlebbar machen und die Rastatter Festungsanlagen vor dem Verfall bewahren - das ist seit einem Vierteljahrhundert das Anliegen des Historischen Vereins Rastatt. Mit einem Festakt feierte er am Samstagabend in der voll besetzten Sala Terrena des Rastatter Schlosses sein 25-jähriges Bestehen, blickte dabei auf sein erfolgreiches Wirken zurück und bescherte den Gästen einen kurzweiligen, informativen Abend. Ganz so, wie es Vereins Vorsitzender Karl-Josef Fritz bei der Begrüßung versprochen hatte. Am 19. Mai 1982 hoben zwölf Mitglieder der von Klaus Wolf gegründeten „Interessengemeinschaft zur Erhaltung der Festungsanlage Rastatt" im Gasthaus „Zum Grünen Haus" am Grün den „Historischen Verein - Festung und Garnison Rastatt" aus der Taufe und begannen damit, den Dornröschenschlaf der alten Festungsgemäuer zu beenden. Seit 25 Jahren bereitet der inzwischen 137 Mitglieder zählende „Historische Verein Rastatt", wie er sich seit 1991 nennt, „mit viel Herzblut Stadtgeschichte spannend und unkompliziert auf, macht er Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes ,be-greifbar' und hält sie im Bewusstsein der Bürger lebendig", würdigte Oberbürgermeister Klaus-Eckhard Walker „die großen Verdienste des Vereins". Das Stadtoberhaupt lobte die gute Zusammenarbeit mit Archiv und Stadtmuseum und wünschte den „Spürnasen" weiterhin viel Erfolg - „auch wenn den Denkmalschützern angst und bange wird, wenn sie mal wieder unterwegs sind".Indem er Geschichte praktisch vermittle, trage der Verein zu einem anderen, Identität stiftenden Geschichtsverständnis bei, erklärte Landtagsabgeordneter Gunter Kaufmann (SPD), der auf die Auszeichnung des Vereins mit dem August-Hatz-Preis 2004 und die Verleihung des Bürgerpreises des Lande s für „eine vorbildliche kommunale Bürgeraktion" im Jahr 2005 durch Ministerpräsident Günther Oettinger in Stuttgart hinwies. „Sie sind die Erben jener Bürger, die damals den Aufstand wagten. Sie kämpfen durch ihre Arbeit für Freiheit und Demokratie, indem Sie die Festung vor dem Verfall bewahren und daraus einen einzigartigen Erlebnisraum machen", betonte der Leiter der Erinnerungsstätte, Dr. Henning Pahl.Wie viele Relikte der Vergangenheit die aktiven Mitglieder in unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden gerettet und gepflegt haben und wie breit die Palette der Aufgaben ist, „die sie mit Tatkraft und Freude bewältigen" - das erfuhren die Gäste aus der Festrede von Geschäftsführer Dieter Wolf. In seiner Rückschau unter dem Motto „Wir sind gerade aus dem Gröbsten raus" zeigte er auf, „welch mühevoller Weg gegangen wurde, um den Verein zu dem zu machen, was er heute ist eine feste Größe im Rastatter Vereinsleben". Voller Eifer habe man sich ab 1982 auf das Festungswerk „Cavalier l" an der Militärstraße gestürzt. N ach einer „hausgemachten Vereinskrise" begann 1985 unter dem Vorsitz von Dr. Hans-Joachim Wohl und dessen Stellvertreter Karl-Josef Fritz eine neue Ära mit wieder steigenden Mitgliederzahlen. 1988 fand der erste Historische Stammtisch statt, 1991 wurde der Vereinsname geändert, „weil man erkannte, dass die Restaurierung der Festungsreste nicht die ausschließliche Hauptaufgabe sein konnte", erläuterte Wolf. Gleichwohl spielen die Arbeitseinsätze in der „Rastatter Unterwelt" nebst Vorträgen, Ausstellungen, Führungen, Foren, Stammtischen oder den Exkursionen in Städte und Gemeinden mit ähnlicher Festungsvergangenheit noch heute eine wichtige Rolle: 2002 wurde die Bastion 27 am Hilberthof restauriert, 2003 begann der Verein mit seinen beliebten Sonntagsführungen durch die Kasematten, 2005 widmete er sich der Contreescarpegalerie am Südring. In absehbarer Zeit wolle man sich um das in der Odenwaldstraße entdeckte unterirdische Festungsteil „Lünette 34" kümmern. Im Mittelpunkt stehe in diesem Jahr die Restaurierung eines Westwallbunkers an der Kehler Straße, „der bei Führungen zugänglich gemacht werden soll", so Wolf. Einziger Wermutstropfen sei die noch nicht gesicherte Zukunft des „Cavalier l". OB Walkerteilte mit, dass die Festungsanlage erhalten werden soll. „Das wird mehr als eine halbe Million Euro kosten." Die Firma Weisenburger wolle die Anlage sichern. Noch im Juli werde dem Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung das Ergebnis eines Gutachtens mitgeteilt, sagte er.Unter dem Motto „Wie die Zeit vergeht" ließen Rainer Wollenschneider und Thomas Eck in einem Lichtbildvortrag die vergangenen 25 Jahre im Zeitraffer Revue passieren, wobei sie einen Eindruck von den Aktionen, Projekten und Exkursionen des Vereins vermittelten. Musikalisch umrahmt wurde der Abend vom Gesangverein Liederkranz-Appolonia unter der Leitung von Rudolf Peter mit Liedern wie „Die Gedanken sind frei", „Am Brunnen vor dem Tore" oder dem Badnerlied.
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Mit Präsente n bedacht wurden die beiden Gründungsmitglieder des Vereins, Wolf gang Krieg und Heinz Friedrich sowie Gerhard Hoff mann und Friedrich Hauns, die dem Verein ebenfalls seit vielen Jahren die Treue halten. Über kleine Geschenke freuen durften sich bei der Aktivenehrung auch Günther Kemmlein, Eberhard Huber, Thomas Milkowsky, Peter Hauns, Manfred Möhrmann, Wolfgang Göbel, Thomas Eck, Klaus Schiwek, Günter Wolf, Wolf gang Knapp, Gerhard Schuster und Karl Mack. Für seine vorbildliche Archivierungsarbeit geehrt wurde Dr. Marco Müller.Bei der anschließenden Verleihung der Stadteherennadeln machte Oberbürgermeister Klaus-Eckhard Walker deutlich, dass diese Würdigung für Verdienste um die Stadt Rastatt als Dankeschön und Motivation zum Weitermachen gedacht sei. „Sie wird Bürgern zuteil, die an verantwortlicher Stelle etwas für die Gemeinschaft und die Stadt tun." Dem amtierenden Vereinsvorsitzenden Karl-Josef Fritz, seit 1985 entweder erster oder zweiter Vorsitzender 'des Historischen Vereins, seien die steigenden Mitgliederzahlen zu verdanken sowie die stetige Motivation der Aktiven, erklärte Walker.Rainer Wollenschneider - von 1990 bis heute Pressewart und Marketingverantwortlicher, sowie 2000 bis 2004 stellvertretender Vorsitzender - habe sich durch Ausstellungen, Vorträge, Führungen und als Autor historischer Publikationen um den Verein verdient gemacht. „Neben weiteren ehrenamtlichen Tätigkeiten im Förderverein Erinnerungsstätte oder im Ruderclub ist er stets Ansprechpartner für die Stadt, wenn es darum geht, die Revolu-tions- und Festungsgeschichte öffentlichkeitswirksam darzustellen", betonte Walker, der vor allem Wollenschneiders überdurchschnittliches Engagement bei der stadtgeschichtlichen Ausarbeitung der Zeitgeschehnisse zu den Feierlichkeiten „150-jährige Niederschlagung der Badischen Revolution in Rastatt" lobte. Er habe sich in besonderem Maße für die Historie der Stadt Rastatt eingesetzt und als Autor, Co-Autor und Fotograf an städtischen Publikationen mitgewirkt. „Vieles wäre ohne sein Engagement nicht möglich gewesen", unterstrich Walker. |
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