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Die Mitglieder des “RMC (Reise Mobil Club) Mittelbaden” besuchen samt familiären Anhang an einem wunderschönen Herbsttag den Westwallbunker ander Kehler Straße ...mehr
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Ausstellung bis zum 20 Januar 2012 in der Volksbank-Filiale Rastatt, Kaiserstraße 74 "Unser liebes Geld - Vom römischen Denar bis zum Euro" ...mehr
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Sommerfest des Historischen Vereins Auf dem Geläde des Westwallbunkers an der Kehler Straße
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Azapft is
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Sonntagsführungen 2012
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Bastion 27 beim Karlsruher Tor
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Kasematten am Südring (Panoramaweg)
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15.Januar
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19. Februar
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18. März
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15. April
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20. Mai
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17. Juni
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15. Juli
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19. August
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16. September
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21. Oktober
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18. November
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16. Dezember
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Es findet jeweils eine Führung um 10.00 und 11.00 Uhr statt. Treffpunkt ist unter dem Karlsruher Tor beim Hilberthof
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Es findet jeweils eine Führung um 10.00 und 11.00 Uhr statt. Treffpunkt ist vor dem Haus Militärstr. 11 beim Hopfenschlingel
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Aus den BNN vom 31. August 2010
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Ruf der Rastatter Unterwelt reicht weit Historischer Verein führt durch die Kasematten / Mit Resonanz bei Festungsfest zufrieden
Geschichte auf der Spur Reiner Schulz (rechts) lässt lokale Historie lebendig werden; die Besucher sind gebannt. Foto: dpg
Rastatt (dpg) - Dass die Barockstadt als Bundesfestung den französischen Erbfeind und später die Preußen in Schach halten sollte, wird schon im Badnerlied besungen. Inwieweit das beeindruckende Bollwerk das historische Stadtbild tatsächlich prägte, konnten die Besucher des traditionellen Festungsfests des Historischen Vereins am Sonntag rund um den Eingang zu den Kasematten am Südring feststellen.
Die Führungen beschränkten sich allerdings nicht nur auf die Kasematten. Das oberirdisch gelegene Gelände der ehemaligen Leopoldsfeste, die gemeinsam mit der Friedrichs- und der Ludwigsfeste zum militärischen Kern der Gesamtanlage zählte, wurde den Besuchern von Dr. Irmgard Stamm nähergebracht. Seit drei Jahren etwa, so Stamm, biete man die Tour als Ergänzung zum Rundgang durch die Kasematten an. Vornehmlich, um die Wartezeiten zu verkürzen, die durch den in der Regel hohen Besucherandrang entstehen. „Wie eine Perlenkette" seien die einzelnen Festungsteile, zu denen der erste Spatenstich 1842 erfolgte, einst um die Stadt gezogen gewesen. Eine Besonderheit ist der sternenförmige Baustil, der dafür sorgen sollte, dass es keine toten Winkel gab und der Feind sich nicht ungesehen nähern konn-te. Zu Kampfhandlungen sei es zwar nie gekommen, allerdings belagerten die Preußen die Festung während der Badischen Revolution 1848/49. Die Aggressoren aus dem Norden beschränkten sich darauf, die Zivilbevölkerung mit Beschuss aus der Ferne zu zermürben, um die Feste nicht zu beschädigen. Schließlich, so die Ironie, war man finanziell in das Bundesprojekt involviert und wollte die Anlage hernach wei-ter nutzen. Stolze 30 Millionen Gulden habe der Bau verschlungen, so Reiner Schulz, der redegewandt in sechs Metern Tiefe durch die alten Gänge unter der Erde führte, deren Verlauf durch Gehwege baulich auch oberirdisch angezeigt ist. Leicht war das Soldatenleben damals nicht. In der Regel war es in den Kasematten die während der Badischen Revolution als Gefängnis dienten derart feucht, „dass sogar die Stiefel verschimmelten". Das Publikum, das in Gruppen den Gang in den Untergrund antrat, zeigte sich wissbegierig und beeindruckt.
Dass die Besichtigung der Kasematten in diesem Rahmen überhaupt stattfinden kann, ist der ehrenamtlichen Arbeit des Historischen Vereins zu verdanken. Seit Jahren ist man be-müht, die von Erde verschütteten Gänge frei zu räumen. Acht Stunden in der Woche investiere man in der Regel, so Schulz. Die hohen Besucherzahlen seien ein willkommener Lohn und werden als Ausdruck der Anerkennung verstanden. Auch das Fernsehen war mehrmals da, so Günther Kemmlein, der für die Pflege der Kasematten mit verantwortlich zeichnet und eine am Ende glimpflich endende Anekdote zu berichten weiß. : So hatte ein Kamerateam zwei seiner Mitglieder in den Gewölben vergessen und erst auf der Autobahn deren Fehlen bemerkt. Außerhalb des Festungsfests bietet der Verein jeden dritten Sonntag im Monat Führungen an. An Zulauf mangelt es nicht: Ob aus München, Hamburg, Stuttgart oder sogar den USA die Menschen interessieren sich für das barockstädtische Kleinod. Auch mit der Resonanz am Sonntag sei man „sehr zufrieden".
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Mit dem Bulldozer in Rastatts Unterwelt
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Historischer Verein bereitet sich auf Saison vor
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Über 4000 Besucher in Festungskasematten
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Mitglieder des Historischen Vereins Putzen die Kasematten (von links) Eberhard Huber, Günther Kemmlein,Dieter Wolf und Reiner Schulz
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“Es gibt viel zu tun!“, ließ Dieter Wolf, der ehrenamtliche Geschäftsführer des Historischen Vereins Rastatt, anlässlich einer umfassenden Putzete in den unterirdischen Festungskasematten am Panoramaweg verlauten. Die ersten Besuchergruppen haben sich für das einmalige historische Ensemble der ehemaligen Leopoldfeste bereits angemeldet. Das Interesse, Einblicke in Rastatts Vergangenheit als Festung zu bekommen, ist seit Jahren ungebrochen. „Gut 4000 Besucher hatten wir hier in der Contre-Escarpe im vergangenen Jahr. Eben hat sich eine große Gruppe aus der Schweiz angemeldet“, weiß Dieter Wolf zu berichten. Bei der aktuellen Putzete waren die Arbeiten im Außenbereich kein Problem: Bis auf Abfälle, die erkennbar von Jugendlichen beim Feiern vor dem Eingang in Rastatts Unterwelt hinterlassen worden waren. Zirka sechs Meter unter der Erdoberfläche setzt die Feuchtigkeit den Lampen und der Bilddokumentation zur Festungsvergangenheit zu. So war an mehreren Stellen die Beleuchtung ausgefallen, da Kondenswasser im Plastikröhrenschutz zum Kurzschluss geführt hatte. Frisch angebrachte Bohrungen sollen nun zum Wasserabfluss führen. „Hier unten haben wir manchmal eine Luftfeuchtigkeit zwischen 90 und 100 Prozent“, vermeldet Kasemattenführer Reiner Schulz. Er weist dabei auf zwischenzeitliche „Nebelzonen“ in der Unterwelt hin. Dazu muss in diesem Jahr auch einiges an Bildern zur Festungsgeschichte erneuert werden, die seit einigen Jahren die Vorstellungskraft der Besucher „erhellen“.
Text und Foto: Wollenschneider 18:11 09.03.2011 |
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