AUGUST HATZ-Peis 2004
Westwall

Besichtigungen des Westwallbunkers im Jahre 2010

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©Kampfraum_Luftaufnahme_web
©Bunker_Luftaufnahme_web

Aus der Presse
Artikel aus dem Badischen Tagblatt vom 30.4.2009

aus den Badischen Neuesten Nachrichten Freitag, 14. März 2008
 


 Für Erhalt von Bunkerresten
MdB Peter Götz: „Steinerne Zeugen der deutschen Geschichte”

 

 

 

MDB_Götz_Web

Dieter Wolf, Thomas Eck (Hist-Ver-Ra.), Mdb Peter Götz, Georg Barth (Interfest)

  Rastatt (BNN). Für die Erhaltung der Reste von Westwallbunkern hat sich MdB Peter Götz (CDU) bei einem Gespräch mit Vertretern des Historischen Vereins Rastatt ausgesprochen. „Was wir jetzt nicht erhalten, wird vielleicht schon in wenigen Jahrzehnten als fehlend empfunden", so Peter Götz. Der Bundestagsabgeordnete hatte sich vor Ort über das jüngste Projekt der vereinsinternen Arbeitsgruppe Westwallbunker informiert. Dabei würdigte er den Einsatz der Vereinsmitglieder zur Bewahrung der steinernen Zeitzeugen, in den sie „viel Herzblut" investierten.
  Thomas Eck, Leiter des Projekts Westwallbunker und Vorstandsmitglied des Historischen Vereins, stellt ein zunehmendes Interesse in der Bevölkerung an der ehemaligen Befestigungslinie fest. Mit dem insgesamt 630 Kilometer langen, zwischen 1936 und 1939 errichteten Bollwerk aus Bunkern und Panzersperren sollte das Dritte Reich gegen Angriffe aus dem Westen geschützt werden. Ein relativ gut erhaltenes Relikt dieser Verteidigungsfront befindet sich an der Kehler Straße auf dem Gelände der früheren Kaserne Türkenlouis. Eine Gruppe Ehrenamtlicher restauriert dort den so genannten Regelbau 10 derzeit unter Leitung von Thomas Eck. Die Anlage soll im Sommer dieses Jahres zur Besichtigung freigegeben werden.
  Der Bundestagsabgeordnete hält einen Bewussteinswandel in der Bevölkerung für dringend erforderlich. Die Westwallbunker seien nicht nur wertvolle ökologische Rückzugsgebiete für seltene Tiere und Pflanzen. „Die Relikte sind auch ein Teil deutscher Geschichte, der nicht verdrängt werden darf", betonte der CDU-Politiker. Der Westwall sollte daher Thema im Schulunterricht sein, fordert Peter Götz.
  Der Rastatter Bunker könnte dabei als Anschauungsobjekt im Bereich Sozialgeschichte dienen. „Viele Arbeiter, die zum Bau des Westwalls eingesetzt waren, sind von weither gekommen und hier geblieben. Sie sind Teil unserer Gesellschaft geworden."

Foto: Historischer Verein Rastatt
 


Rastatt, 28.03.08


Historischer Verein stellt Bunker vor

„Mit einem Lichtbildervortrag ging der Historische Verein Rastatt mit seinem neuesten Projekt, dem Rastatter Westwallbunker in der Kehler Straße, an die Öffentlichkeit.”

Die Interessierten konnten in einem Einführungsvortrag von Frau Dr. Irmgard Stamm die Gründe über den Bau des Westwalls und deren Ausführungen durch die Organisation Todt (OIRegelwerk_10_ webT) erfahren. Dr. Fritz Todt war Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen und hatte bis zum Westwallbau die Leitung für den Bau der Reichsautobahnen.
  Nicht schlecht staunten die interessierten Zuhörer über die Begebenheit, dass kurz vor Weihnachten 1939, bei den Bunkern an  der Rheinbrücke bei Wintersdorf, eine nächtliche, friedliche Begegnung zwischen französischen und deutschen Soldaten stattfand, die Ernst  Feuerstein humorvoll als “Das  Schlachtentreffen bei Wintersdorf”
geschildert  hat und die leider davon stark  abweichend, später unter dem Titel „Die Roppenheimer Sau“ verfilmt wurde.
   Im bis auf den letzten Platz besetzten Nebensaal der Gaststätte „Linde“ stellte Thomas Eck anschließend den einzigen unzerstörten Bunker des Zweiten Weltkriegs auf Rastatter Gemarkung anhand von seltenen Fotos und Dokumenten vor. In Plänen konnten die Räumlichkeiten des Mannschaftsraumes sowie des angehängten KampfraumRegelbau10Arbeit _webes erklärt und das Belüftungssystem dargestellt werden.
   In monatelanger Arbeit haben die Aktiven daran gearbeitet, den Bunker im Laufe des Jahres auch der Öffentlichkeit als Beispiel der letzten permanenten Landesbefestigung in einem authentischen Zustand zu präsentieren, aber auch als Mahnmal, damit nachfolgende Generationen die Möglichkeit haben, „vor Ort“ und „hautnah“ Geschichte in allen ihren Dimensionen zu erfahren und Denkanstöße für die Zukunft zu fördern.
   Bei der anschließenden Diskussionsrunde kam auch ein Zeitzeuge zu Wort, welcher nach der Besetzung der französischen Streitkräfte genau in diesem Bunker, zusammen mit anderen Rastattern, kurzzeitig inhaftiert war.“


                      Zur Beschreibung des Bunkers



Text: T Eck Bilder: T.Eck P.Hauns

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